Die HerstellungZur Herstellung unseres Meier Öko-Kalksteines® verwenden wir Rohstoffe, die überwiegend aus Kalk bestehen: Als Gesteinskörnung (Zuschlag) kommt hochwertiger Kalkstein aus unserer direkten Umgebung zum Einsatz, der in einem aufwendigen Verfahren mehrfach gebrochen und gewaschen wird bis daraus sog. „Edelsplitt“ entsteht. Der Anteil an Calcium- und Magnesiumcarbonat liegt bei über 95%, quarzitische Gesteinskörnungen verwenden wir zur Herstellung unseres Öko-Kalksteines® nicht. Der Edelsplitt ist als Zuschlag in der DIN EN 12620 genormt und unterliegt einer strengen werkseigenen Produktionskontrolle, so dass eine gleichbleibende Qualität gewährleistet werden kann. „Normale“ Betonsteine werden mit Zement gebunden, wir dagegen verwenden Kalk als Bindemittel. Der sorgfältige und wohl dosierte Einsatz von hydraulischem Kalk HL 5 nach DIN EN 459 sorgt für eine rein mineralische und dauerhafte Bindung der Edelsplittkörner. Insgesamt entsteht dabei eine haufwerksporige Struktur, d. h. die einzelnen Körner sind durch das Bindemittel so miteinander „verklebt“, dass keine geschlossene Struktur entsteht, sondern Zwischenräume verbleiben, die sog. „Haufwerksporen“. Diese spezielle Struktur sorgt in Verbindung mit der chemisch-mineralogischen Zusammensetzung der Steine für ihre hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über diese Zusammensetzung:
Die Ausführung und Eigenschaften der Meier Öko-Kalksteine® sind in der DIN EN 771-3, der deutschen Anwendungsnorm DIN 20000-403 und der DIN V 18153 geregelt. Auf der Basis dieser Normen unterliegen die Steine einer strengen werkseigenen Produktionskontrolle und Fremdüberwachung, sie tragen das Bauqualität und Wirtschaftlichkeit auf einen Nenner gebracht
Ihre ausgezeichneten bauphysikalischen Eigenschaften, wie Wärmespeicherfähigkeit, Schallschutz, Brandschutz und Feuchteunempflindlichkeit in Verbindung mit hoher Druckfestigkeit und guter Verarbeitbarkeit sind kennzeichnend für die wirtschaftlichen Allround-Bausteine.
Verstärkt kommen Mauersteine aus Beton in Kombination mit Wärmedämmverbundsystemen zum Einsatz. Die konsequente Trennung der Aufgaben einer Außenwand in ein tragendes Mauerwerk aus hochfesten Steinen und eine hocheffektive Wärmedämmschicht führt zu schlanken Wänden und damit zu einem zusätzlichen Raumgewinn.
Offenporig und diffusionsoffenMeier Öko-Kalksteines® besitzen nach DIN 4108-4 einen µ-Wert (Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl) von 20 bis 30, sind also weitestgehend Diffusionsoffen. Sie setzen damit dampfförmigem Wasser so gut wie keinen Widerstand entgegen, wenn dieser in das Mauerwerk eindringt.
Werden die Wände speziell im Innenbereich mit einem ebenfalls diffusionsoffenen, mineralischen Putzmörtel verputzt und mit darauf abgestimmten Farben beschichtet, erhält man einen diffusionsoffenen Wandaufbau, der wiederum für ein sehr günstiges Raumklima sorgt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wird Wasser aufgenommen bis sich im Raum ein günstiges Gleichgewicht eingestellt hat. Umgekehrt wird zu trockener Innenluft so lange Feuchtigkeit zugeführt bis sich ebenfalls ein günstiges Gleichgewicht eingestellt hat. Auf diese Weise wirken solche Wände ausgleichend auf das Raumklima, ohne dass aufwendige lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich wären. Die offenporige, raue Oberfläche sorgt dafür, dass sich Putze sowohl im Außen- wie auch im Innenbereich gut mit dem Mauerwerk verkrallen können. Durch die geringe kapillare Saugfähigkeit des Meier Öko-Kalksteines® wird dem Putz nur wenig Wasser entzogen, er findet also ideale Bedingungen zum Abbinden und „brennt nicht auf“. Dieses Mauerwerk lässt sich problemlos mit mineralischen Innenputzen auf Kalk-, Gips- oder Lehmbasis verputzen, für farbige Anstriche kommen Silikat-, Kalk- oder Silikonharzfarben in Frage, die sich nicht negativ auf den µ-Wert des Wandaufbaus auswirken. |

CE-Kennzeichen
